| Pressemitteilung : Mam Vëlo duerch
d’Stad.
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Die Vëlosmanifestation letzten Samstag war ein voller Erfolg. 300 FahrradfahrerInnen folgten einem Aufruf der LVI-Lëtzebuerger Vëlos-Initiativ um mehr Sicherheit im Alltagsverkehr für Radfahrer zu fordern. Begleitet von der Polizei (auf Fahrrädern) fuhren Familien mit Kindern, Alltagsradler, Sportradler, Vertreter von Umweltverbänden und befreundeten Organisationen sowie Politiker durch die Stadt Luxemburg. Ein imposantes Bild bot der Blick in die Avenue de la Gare, welche fast komplett von den RadfahrerInnen eingenommen wurde. Ein Hauptanliegen der LVI ist es, dass bei zukünftigen Planungen von neuen Straßen und Wegen oder bei Umgestaltungen von Plätzen die Radfahrer nicht vergessen werden. So war eine der Forderungen welche Präsident Gust Muller stellte, dass man bei der Umgestaltung des Bahnhofsplatzes unbedingt die Radfahrer mit einplanen muss. Nicht nur die Tatsache, dass 2 Autoparkplätze Parkraum für 10 Fahrräder bieten ist ein Argument für die Nutzung und Förderung des Radverkehrs. In Zeiten wo immer mehr von CO2-Einsparung und teuren Spritpreisen geredet wird, ist das Fahrrad das ideale Fortbewegungsmittel. Keine Staus, kein CO2-Ausstoß, kein Lärm und zudem noch gesundheitsfördernd. Luxemburg verfügt über ein gut ausgebautes touristisches Radwegenetz, aber die Vernetzung in den Ortschaften und Städten lässt viel zu wünschen übrig. Ganz besonders liegt der LVI die Sicherheit der Radfahrer und Radfahrerinnen am Herzen. Hauptsächlich fehlen innerorts fahrradspezifische Infrastukturen und flächendeckende Verkehrsberuhigung. Noch wird viel zu wenig Rücksicht auf Radfahrer genommen. Oft genug werden sie im Verkehr nicht als gleichberechtigte Teilnehmer angenommen. Deshalb fordert die LVI, dass eine Radverkehrsstrategie in die Verkehrs- und Transportpolitik dauerhaft und gleichberechtigt integriert werden soll. Zudem muss die Sicherheit der Radfahrer erhöht werden. Die Leistungsfähigkeit und Qualität der Verkehrsinfrastrukturen für den Langsamverkehr sind deutlich zu steigern. Parallel sollen die Begleitmaßnahmen (Service, Information, ...) optimiert werden. Nur so kann eine substantielle Erhöhung des alltäglichen Radverkehrsanteils in Luxemburg realisiert werden, und genau das muss Ziel einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung sein. Es erfordert die sofortige Initiierung von Pilotprojekten auf kommunaler Ebene. Kurz vor den Gemeindewahlen hat die LVI diese Protestmanifestation organisiert, damit die Rad fahrenden Wähler nicht vergessen werden. Den gesamten Forderungskatalog der
LVI sowie weitere Informationen finden sie unter www.lvi.lu.
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